Emma Goldmann: Gelebtes Leben

Emma Goldmann: Gelebtes Leben Inhalt:

Autobiographie

Mit einem Vorwort von Ilija Trojanow,
überarbeitet und mit einer Chronik versehen von Tina Petersen

2010 jährt sich Emma Goldmans Todestag zum 70. Mal.
Emma Goldman war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Schriften, ihre Reden und ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und für die Friedensbewegung.
1886 war sie im Alter von siebzehn Jahren aus Russland in die USA emigriert. Durch die Hinrichtung der Aufständischen vom Chicagoer Haymarket und die Begegnung mit Johann Most politisiert, erkannte sie bald ihr großes rhetorisches Talent und setzte es bei Vorträgen und Agitationsveranstaltungen ein, wo sie für verschiedenste Belange der Arbeiter und der Unterdrückten kämpfte.
Sie wurde mehrere Male zu Gefängnisstrafen verurteilt und 1917, im Zuge der Anarchistenhetze und der Kriegsbegeisterung in der Gesellschaft, nach Russland deportiert, wo sie Zeugin der Auswirkungen der Russischen Revolution wurde. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki, verbrachte sie einige Jahre in Frankreich, wo sie in den zwanziger Jahren ihre Autobiografie verfasste.
1936 nahm sie am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1940 starb sie in Toronto.
„Emma Goldman ist ohne Zweifel eine der gefährlichsten Anarchisten in diesem Land.“ J. Edgar Hoover

Emma Goldmann: Gelebtes Leben
Edition Nautilus 2010, Geb, mit Illustr., 928 Seiten
€ 34,80

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Emma Goldmann - Gelebtes Leben im VLB: