Hallgrímur Helgason: Eine Frau bei 1000 Grad

Hallgrímur Helgason: Eine Frau bei 1000 Grad Inhalt:

Herbjörg Maria Björnsson, 1929 in Island geboren, ist in ihren acht Lebensjahrzehnten schließlich zu einer „lungenrasselnden Dauerinvalidenkrähe“ mit Krebs im Endstadium verkommen.
Doch sie ist kein Fossil, das angesichts des Todes in Erinnerungen schwelgt oder bislang Verdrängtes endlich auszusprechen wagt. Herbjörg ist zwar bettlägerig, ihr selbst gewähltes Seniorendomizil befindet sich jedoch in einer Garage mit Internetzugang. Stets online, surft sie wie ein Computerfreak, um auf dem Laufenden zu sein und den einen oder anderen kleinen Rachefeldzug auszuhecken.
Zorn, Trauer und Ironie durchziehen ihre Geschichte, aber ihr Geist und ihre Leidenschaft sind ungebrochen. Zudem „brütet“ Herbjörg auf einer Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg, um sich wenigstens symbolisch einen Rest an Handlungsfreiheit zu bewahren…

Ein wunderbar skurriler neuer isländischer Roman.

Hallgrímur Helgason: Eine Frau bei 1000 Grad
Klett-Cotta Verlag/Tropen 2011, HC, 400 Seiten.
€ 19,95

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