Leonardo Padura: Der Mann, der die Hunde liebte

Leonardo Padura: Der Mann, der die Hunde liebte Inhalt:

Die von Stalin aufgezwungene Verbannung Trotzkis und Mercaders Lebensweg, ausgehend von seiner Kindheit in Barcelona, über seine Liebschaften und Abenteuer zu Zeiten des Spanischen Bürgerkriegs und später in Moskau und Paris, führen schließlich zu einem Zusammentreffen beider in Mexiko.
Padura berichtet vom erlebnisreichen Leben Mercaders in Kuba und von der zerstörerischen Beziehung zu dem mysteriösen „Mann, der die Hunde liebte“.
„Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden“, rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders Ramón Mercader. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben?
Leonardo Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, nach Moskau während der stalinistischen Schauprozesse, ins Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur völligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie – und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.

Leonardo Padura: Der Mann, der die Hunde liebte
Unions Verlag 2011, HC, 730 Seiten
€ 28,90

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