Philipp Blom: Der taumelnde Kontinent

Philipp Blom: Der taumelnde Kontinent Inhalt:

„In den Jahren zwischen der Weltausstellung von 1900 und August 1914 durchleben die Europäer einen grundlegenden Wandel, der alle Bereiche ihres Alltags, ihrer Kunst, ihrer Wissenschaft und nicht zuletzt ihrer Politik erfasst. Das Kind dieser Epoche ist das moderne Europa – eine Kultur, der alle Gewissheit fragwürdig ist und die in eine offene, vollkommen ungewisse zukünftige Zeit treibt.

Die Gespräche der Menschen und die Zeitungsberichte sind geprägt von Themen, die auch die Agenda des frühen 21. Jahrhunderts dominieren: neue Technologien, Globalisierung, Terrorismus, neue Formen der Kommunikation und Veränderungen im Sozialgefüge. Auch damals ist das allgemeine Gefühl weit verbreitet von einem Leben in einer sich mehr und mehr beschleunigenden Welt, die ins Unbekannte rast.

Kein Idyll, keine „gute alte Zeit“ vor dem „Sündenfall“, keine „Belle Époque“: Bloms Welt ist eine andere. Die Welt der Menschen im damaligen Europa. Ihre Briefe, Tagebücher, Romane, Zeitungen lassen bei Blom eine alte Epoche neu erstehen, die der heutigen verblüffend ähnlich scheint: Sie ist erfüllt von Unsicherheit und Erregtheit.“

Philipp Blom: Der taumelnde Kontinent. Europa 1900 - 1914
DTV 2011, Kt., 528 Seiten
€ 14,90

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