Zsuzsa Bánk: Die hellen Tage
In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri „helle Tage“ der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand lebt.
Doch die scheinbar heile Welt einer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, Ajas Vater kommt nur einmal im Jahr zu Besuch, und der gemeinsame Freund Karl hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag einfach verschwunden ist.
Zsuzsa Bánk begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Drehpunkt ihrer Lebenswege – und zur Zerreißprobe ihrer Freundschaft.
Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman ›Der Schwimmer‹ (2002) wurde sie u.a mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet. Für die Erzählung ›Unter Hunden‹ erhielt sie den Bettina-von Arnim-Preis.
Zsuzsa Bánk: Die hellen Tage
S. Fischer 2011, HC, 540 Seiten
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