Wolfgang Herrndorf: Sand

Wolfgang Herrndorf: Sand Inhalt:

Liebhaber von Herrndorfs vorherigem Roman „Tschick“ seien gewarnt:“Sand“ ist ganz anders, nihilistischer, düsterer und auch verwirrender – aber sehr gut.
September 1972 – zum Zeitpunkt der Geiselnahme bei den Münchener Olympischen Spielen – in einem norafrikanischen Land: Künstler, bekiffte Hippies, Homosexuelle, Agenten und internationale Schmuggler. Dazwischen der Protagonist, ein Mann ohne Gedächtnis auf der Suche nach sich selbst und seiner Vergangenheit. Dann ein mystrioser Mord, dem vier Mitglieder einer Hippiekommune zum Opfer fallen. Und zwei lethargische Kommissare, die wenig zu dessen Aufklärung beitragen. Nach und nach gesellen sich weitere Figuren und Handlungsstränge dazu: die attraktive Amerikanerin Helen, ein mysteriöser Koffer.
Ein Spionagethriller oder ein postkolonialer Gesellschaftsroman? Camus „Der Fremde“ reloaded?
Eines weiß man nach der Lektüre aber sicher: Herrndorf ist mit diesem Roman ein „grandioses Spiel der Mehrdeutigkeiten“ um Gewalt, Tod und Vergessen gelungen.

Wolfgang Herrndorf: Sand
Rowohlt 2011, geb., 480 Seiten
19,95

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