Heinz Helle: Eigentlich müssten wir tanzen

Heinz Helle: Eigentlich müssten wir tanzen Inhalt:

Düster, roh, radikal und poetisch. Die Postapokalypse in einer Sprache, die an Heiner Müllers Hamletmaschine erinnert. Und doch neu.
Eine Gruppe Männer mittleren Alters verbringt ein seit jahren ritualisiertes Wochenende auf einer Berghütte, ohne sich mehr viel zu sagen zu haben. Im Grunde sind alle froh, wieder ins Tal zurückkehren zu können.
Doch dort sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Die Gruppe ist auf sich selbst geworfen, jeder in seinem eigenen existenziellen Kampf ums pure Überleben.
Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben…

Heinz Helle: Eigentlich müssten wir tanzen
Suhrkamp 2015, HC, 173 Seiten
€ 19,95

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