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	<title>Buchhandlung Roter Stern GmbH &#187; Extremes Lesen</title>
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		<title>Moderne Piraterie</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2012 12:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fach- und Sachbuch]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die moderne Piraterie am Horn von Afrika ist eine direkte Folge der rigiden Strukturanpassungs-programme von IWF und Weltbank ...</p><p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2012/moderne-piraterie/">Moderne Piraterie</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die moderne Piraterie am Horn von Afrika ist eine direkte Folge der rigiden Strukturanpassungsprogramme von IWF und Weltbank Mitte der 1980er Jahre in Somalia und hat doch eine fast 200 jährige Geschichte und wird &#8211; diesem Essay zufolge &#8211; so schnell auch nicht verschwinden. Selbst wenn die weltweite Kriegskoalition gegen die Piraten mit allem kämpft, was die moderne Kriegstechnik hergibt und dabei außerhalb jeder Legalität mit größter Brutalität die Afrikaner verfolgt und tötet, wird &#8211; so der Autor &#8211; das Phänomen nicht beseitigt werden können.</p>
<p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2012/moderne-piraterie/">Moderne Piraterie</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Emma Goldmann: Gelebtes Leben</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 13:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werbung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>"Emmas Autobiografie wurde mir empfohlen. Durch sie lernte ich die russischen Anarchisten Peter Kropotkin und Michail Bakunin kennen. Ich begann, mich für den Anarchismus als politische Philosophie zu interessieren und entdeckte seine Größe, die aus der blassen orthodoxen politischen Theorie, wie sie in der akademischen Welt gelehrt wurde, herausstach." Howard Zinn</p><p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/emma-goldmann-gelebtes-leben/">Emma Goldmann: Gelebtes Leben</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Autobiographie</p>
<p>Mit einem Vorwort von Ilija Trojanow,<br />
überarbeitet und mit einer Chronik versehen von Tina Petersen</p>
<p>2010 jährt sich Emma Goldmans Todestag zum 70. Mal.<br />
Emma Goldman war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Schriften, ihre Reden und ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und für die Friedensbewegung.<br />
1886 war sie im Alter von siebzehn Jahren aus Russland in die USA emigriert. Durch die Hinrichtung der Aufständischen vom Chicagoer Haymarket und die Begegnung mit Johann Most politisiert, erkannte sie bald ihr großes rhetorisches Talent und setzte es bei Vorträgen und Agitationsveranstaltungen ein, wo sie für verschiedenste Belange der Arbeiter und der Unterdrückten kämpfte.<br />
Sie wurde mehrere Male zu Gefängnisstrafen verurteilt und 1917, im Zuge der Anarchistenhetze und der Kriegsbegeisterung in der Gesellschaft, nach Russland deportiert, wo sie Zeugin der Auswirkungen der Russischen Revolution wurde. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki, verbrachte sie einige Jahre in Frankreich, wo sie in den zwanziger Jahren ihre Autobiografie verfasste.<br />
1936 nahm sie am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1940 starb sie in Toronto.<br />
&#8222;Emma Goldman ist ohne Zweifel eine der gefährlichsten Anarchisten in diesem Land.&#8220; <em>J. Edgar Hoover</em></p>
<p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/emma-goldmann-gelebtes-leben/">Emma Goldmann: Gelebtes Leben</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Bill Ayers: Flüchtige Tage &#8211; Erinnerungen aus dem Weather Underground</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 12:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werbung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Sympathisiert Barack Obama mit Terroristen? Das zumindest unterstellte die Republikanerin Sarah Palin im Wahlkampf 2008. Ihr Vorwurf lautete: Obama hat ­Kontakt zu Bill Ayers, ehemals Mitglied des "Weather Underground".</p><p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/bill-ayers-fluechtige-tage-erinnerungen-aus-dem-weather-underground/">Bill Ayers: Flüchtige Tage &#8211; Erinnerungen aus dem Weather Underground</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer waren die &#8222;Weather&#8220;-­Akti­visten? Was hat sie motiviert, eine terroristische Vereinigung zu gründen, die teilweise ähnliche Ziele wie die RAF verfolgte, ohne dabei jedoch Menschen zu töten?</p>
<p>Der Weg führt zurück ins Amerika der ausgehenden 1960er-Jahre. Eine junge Generation weigert sich, das gesellschaftliche Erbe ihrer Eltern anzunehmen: Rassendiskriminierung, die Benachtei­ligung der Frauen, die Aufrüstung und die Machtpolitik des Kalten Krieges.</p>
<p>Bill Ayers war einer der Polit-Aktivisten, die sich der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg anschlossen. Was mit Sit-ins und dem Verteilen von Flugblättern begann, führte ihn – parallel zur Eskalation des Krieges in Vietnam – mit dem &#8222;Weather Underground&#8220; in die Illegalität.<br />
In seiner Autobiografie beschreibt Ayers auf eindrucksvolle und fesselnde Weise die Suche nach einem Weg, die Welt zu verändern. Er erzählt vom Leben in einer Zeit des Umbruchs, vom Heranwachsen im amerikanischen Mittelstand der 1950er-Jahre, den ersten Anzeichen der Unzufriedenheit, der Gemeinschaftsarbeit in den Schwarzenvierteln von Cleveland, und vor allem von der allmäh­lichen Radikalisierung des &#8222;Weather Underground&#8220;, dessen Mitglieder zu den vom FBI meistgesuchten Personen der 1970er-Jahre gehörten.</p>
<p>&#8222;Ein wilder und schmerzhafter Ritt durch die grausamen Jahre der späten Sechziger. Ein sehr gutes Buch über eine erschreckende Zeit in Amerika.&#8220; (Hunter S. Thompson) </p>
<p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/bill-ayers-fluechtige-tage-erinnerungen-aus-dem-weather-underground/">Bill Ayers: Flüchtige Tage &#8211; Erinnerungen aus dem Weather Underground</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Michela Wrong: Jetzt sind wir dran. Korruption in Kenia.</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werbung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als Michela  Wrongs kenianischer Freund John Githongo eines Tages mit kleinem Gepäck vor ihrer Tür in London steht, weiß sie das, dass etwas schiefgelaufen ist...</p><p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/michela-wrong-jetzt-sind-wir-dran/">Michela Wrong: Jetzt sind wir dran. Korruption in Kenia.</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Tages steht der oberste Korruptionswächter Kenias vor der Londoner Haustür der Afrikakorrespondentin Michela Wrong, die lange Zeit für die Financial Times aus Nairobi berichtet hat.<br />
John Githongo sucht ein Versteck, denn das, was er herausgefunden hat, ist so brisant, dass er von verschiedenen Gruppen gejagt wird.<br />
Er ist in höchster Lebensgefahr: Der neue Präsident Kibaki, den Githongo in seinem Wahlkampf unterstützt hatte, ist offenbar der Kopf einer Bande von korrupten Politikern, die mit internationalen Hilfsgeldern private Geschäfte macht.<br />
Githongo erzählt der Journalistin monatelang in seinem Versteck über seine Recherchen im Umfeld des Präsidenten. Sie schreibt mit und herausgekommen ist dieses Buch.<br />
Ein Buch über die Macht westlicher Hilfsgelder in Afrika.</p>
<p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/michela-wrong-jetzt-sind-wir-dran/">Michela Wrong: Jetzt sind wir dran. Korruption in Kenia.</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Marc Thörner: Afghanistan Code</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 10:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werbung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>"Könnte es also sein, dass Bundeswehr und Polizei nur auf den ersten Blick 'afghanische Polizisten' ausbilden, tatsächlich aber die Schwadronen des Gouverneurs?"</p><p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/marc-thoerner-afghanistan-code/">Marc Thörner: Afghanistan Code</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Thörners ›Afghanistan-Code‹ sollte Pflichtlektüre für alle sein, die dem Militäreinsatz jemals etwas abgewinnen konnten. (…) Heute, so könnte man den afghanischen Irrsinn mit Thörner beschreiben, paktiert der Westen heimlich mit jenen Kreaturen, die er einst mit erschuf, aber mittlerweile bekämpft; es sei denn, sie lassen sich irgendwie in die eine Kontrollstrategie einbinden.“<br />
Raul Zelik, die tageszeitung</p>
<p>„Thörner entlarvt mit chirurgischer Präzision den von vielen Medien angestimmten vermeintlichen Kampf der Kulturen … Eine dringend notwendige und preiswürdige Korrektur der Berichterstattung über die wahren Begünstigten der Kämpfe deutscher Soldaten am Hindukusch.“<br />
Jury zur Verleihung der Otto-Brenner-Preises</p>
<p>So beängstigend klar und so präzise hat man dies selten gelesen.<br />
Niemand weiß, wie der Westen irgendwann einmal aus diesem Konflikt herauskommen kann.<br />
Aber eins ist sicher: Wenn wir eine ehrliche und gut informierte Debatte über Deutschlands Rolle in Afghanistan führen wollen, dann kommen wir um dieses Buch nicht herum.<br />
(DLF &#8222;Andruck&#8220; vom 01.03.2010)</p>
<p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/marc-thoerner-afghanistan-code/">Marc Thörner: Afghanistan Code</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Fabrizio Gatti: Bilal</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werbung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>"In seinem umwerfenden Buch erzählt Gatti ein ­gnadenloses modernes Epos." (Le nouvel Observateur)
"… ein unglaublich starker, oft schockierender Text: literarischer ­Journalismus pur." (Le Soir) </p><p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/fabrizio-gatti-bilal/">Fabrizio Gatti: Bilal</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der italienische Journalist Fabrizio Gatti ist als Bilal unterwegs auf einer der berüchtigtsten Transitrouten von Afrika nach Europa. Er hat sich als „illegaler“ Migrant unter die anderen gemischt, um zu erleben, was sie erleben, und um davon zu erzählen.<br />
Von Dakar zieht er mit dem Flüchtlingsstrom auf alten Lastwagen durch die Sahara, unter unvorstellbaren Entbehrungen.<br />
Sie werden überfallen, Schlepper und korrupte Polizisten nehmen den Flüchtlingen ihre letzte Habe ab.<br />
Die es schaffen, die mit letzten Mitteln die Grenzen überqueren, erwarten Auffanglager, die Menschenkäfigen ähneln.<br />
Sie werden abgeschoben, aber sie werden wiederkommen, solange sich das Elend in ihrer Heimat nicht ändert.<br />
Die moderne Odyssee der neuen Arbeitssklaven hat gerade erst begonnen. Fabrizio Gatti ist, als Augenzeuge und Schriftsteller, ihr Chronist geworden.</p>
<p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2010/fabrizio-gatti-bilal/">Fabrizio Gatti: Bilal</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Michela Wrong: It&#8217;s Our Turn To Eat</title>
		<link>http://www.roter-stern.de/2009/michela-wrong-its-our-turn-to-eat/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 17:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Michela Wrong's reflections in It's Our Turn to Eat about Africa's inability to govern itself are certainly gloomy. But the story she tells is more interesting because she humanises the problem by exploring it through the experiences of a friend, John Githongo, an intelligent and well-educated Kenyan who convinced himself that his government genuinely wanted to eradicate corruption.</p><p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2009/michela-wrong-its-our-turn-to-eat/">Michela Wrong: It&#8217;s Our Turn To Eat</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michela Wrong&#8217;s reflections in <em>It&#8217;s Our Turn to Eat</em> about Africa&#8217;s inability to govern itself are certainly gloomy. But the story she tells is more interesting because she humanises the problem by exploring it through the experiences of a friend, John Githongo, an intelligent and well-educated Kenyan who convinced himself that his government genuinely wanted to eradicate corruption.</p>
<p>Githongo was appointed to be a sort of anti-sleaze tsar by the government formed in 2002 by President Mwai Kibaki, who was initially regarded as one of Africa&#8217;s promising reformers capable of repairing the depredations of the long regime of Daniel arap Moi.</p>
<p>A trenchant newspaper columnist who had taken a degree at the University of Wales, Githongo was a colourful character around Nairobi with many friends within expatriate journalistic and diplomatic circles. But soon after his appointment as the scourge of corruption, it became clear that Githongo was in fact an unwitting stooge employed only for presentational purposes. There was no appetite to reform government structures, and Githongo was quickly thwarted and then traduced by those who were determined to continue lining their own pockets.</p>
<p>The gregarious 39-year-old bachelor became the subject of a vicious campaign in Nairobi&#8217;s lurid press, where he was branded a homosexual and a founding member of the exotically named, and nonexistent, Royal Gay Society. Fearing for his life, he eventually fled, and turned up on the doorstep of Wrong&#8217;s flat in Camden Town. Sportingly, Wrong, a veteran Africa hand who now seems to despair of the continent she knows so well, offered him her spare bedroom and found herself drawn into a clandestine operation to protect him in London against Kenyan agents who might seek to do him harm.</p>
<p>The experience took a terrible toll on Githongo, who becomes a pitiful figure in exile after an academic billet was found for him at Oxford. Despite the hours of tapes he has made detailing who was stealing what, his evidence is not used by the British government to clean up its aid operations in Kenya or elsewhere. Zimbabwe is a licensed kleptocracy and its captive population is experiencing the inevitable consequences. Corruption has taken deep root in South Africa, where the Scorpions anti-corruption unit has been disbanded by the ANC, after getting too close to men in power.</p>
<p>Wrong is scathing about how counterproductive the international aid effort has proved to be. New Labour has eased diplomatic pressure on African despots, while striving to achieve bizarre self-imposed targets in giving away ever larger amounts of taxpayers&#8216; money. The British high commissioner or ambassador in an African capital is a diminished figure these days. Staff of the Department for International Development have bigger budgets and better equipment.</p>
<p>The British government doesn&#8217;t really care about corruption in far-off countries. Politicians prefer to be photographed with Bob Geldof and Bono rather than tell the African elites to take their fingers out of the till. Githongo, meanwhile, lives in an anonymous flat on the Oxford ring road, all but ignored by the global aid industry. As Wrong gloomily concludes, for an African dissident “being proved right is never enough”.<br />
(From: The Sunday Times review by Stephen Robinson, 22.02.09)</p>
<p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2009/michela-wrong-its-our-turn-to-eat/">Michela Wrong: It&#8217;s Our Turn To Eat</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Colin Goldner: Dalai Lama &#8211; Fall eines Gottkönigs</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 16:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Dalai Lama genießt weltweit hohes Ansehen, wird (wie auch der von ihm vertretene Buddhismus) mit Gewaltfreiheit, Tierliebe, ökologischem Bewußtsein und auf unendlicher Gelassenheit gründender tieferer Erkenntnis in Verbindung gebracht. Colin Goldner wirft einen Blick hinter diese Fassade.</p><p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2009/colin-goldner-dalai-lama-fall-eines-gottkonigs/">Colin Goldner: Dalai Lama &#8211; Fall eines Gottkönigs</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Verlagsankündigung heißt es: “Nach der Lektüre des Buches werden viele Menschen ihr Bild des Dalai Lama und des durch ihn verkörperten Buddhismus revidieren müssen&#8230;” und in einer der vielen positiven Pressestimmen: ”Goldners Studie ist Aufklärung im besten Sinne und eine von einem demokratischen Gesellschaftsbild geleitete, mit unbeirrbarer Akribie jede Behauptung mit Dokumenten untermauernde Geschichtsschreibung.”&#8230;</p>
<p>Der Dalai Lama genießt weltweit hohes Ansehen, wird (wie auch der von ihm vertretene Buddhismus) mit Gewaltfreiheit, Tierliebe, ökologischem Bewußtsein und auf unendlicher Gelassenheit gründender tieferer Erkenntnis in Verbindung gebracht. Colin Goldner wirft einen Blick hinter diese Fassade. Er zeichnet das Leben des 14. Dalai Lama seit dessen Geburt (1935) und &#8222;Entdeckung&#8220; nach. Chronologisch stellt der Autor die verschiedenen Stationen des geistliche und politische Führung der Tibeter in sich vereinenden Gottkönigs dar: seine Erziehung im Kloster, die Zeit nach dem Einmarsch der Chinesen (1949), die Flucht nach Indien (1959), wo noch heute die exiltibetische Regierung ihren Sitz hat (Dharamsala), sein Aufstieg zum Medienstar und zur Kultfigur der Esoterikszene.</p>
<p>In einer Reihe von &#8222;Exkursen&#8220; werden darüberhinaus Hintergrundinformationen geboten zu bestimmten Aspekten der buddhistischen Lehre, der tibetischen Geschichte oder der Biographie des Dalai Lama. Dabei zeigt sich, dass das i m Westen vorherrschende Bild von Tibet und dem Buddhismus stark idealisiert ist. Denn die Lebensverhältnisse unter der Diktatur der &#8222;Gelbmützen&#8220;-Mönche waren erbärmlich, durch die Geschichte des Lamaismus zieht sich eine Blutspur, in den Klöstern werden vierjährige Jungen aberwitzigen Übungen unterzogen, tantrische Rituale haben als Bestandteil den sexuellen Mißbrauch minderjähriger Mädchen.</p>
<p>Die Doktrin des tibetischen Buddhismus ist geprägt von menschenverachtenden Vorstellungen über &#8222;Karma&#8220; und eine angeblich höhere &#8222;Gerechtigkeit&#8220; alles Seienden (wem es heute schlecht geht, wer krank ist, ausgebeutet und gequält wird, habe dies durch seine vorherigen Leben selbst herbeigeführt) und beherrscht von einem abstrusen Dämonenglauben; die Äußerungen des Dalai Lama zeugen von absolutem Unverständnis für die am Ende des 20. Jahrhunderts anstehenden Fragen, seine &#8222;Weisheiten&#8220; entpuppen sich als nichtssagende, teilweise sogar peinliche Allgemeinplätze; vielfach sind die Äußerungen &#8222;Seiner Heiligkeit&#8220; durchzogen von bedenklich rechtslastigem Gedankengut.</p>
<p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2009/colin-goldner-dalai-lama-fall-eines-gottkonigs/">Colin Goldner: Dalai Lama &#8211; Fall eines Gottkönigs</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Dominic Johnson: Kongo. Kriege, Korruption und die Kunst des Überlebens</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 19:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dominic Johnson, Afrikakorrespondent der TAZ, hat sein profundes Wissen über den Kongo endlich in ein Buch gepackt.</p><p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2009/dominic-johnson-kongo-kriege-korruption-und-die-kunst-des-ueberlebens/">Dominic Johnson: Kongo. Kriege, Korruption und die Kunst des Überlebens</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dominic Johnson, Afrikakorrespondent der TAZ, hat sein profundes Wissen über den Kongo endlich in ein Buch gepackt. Herausgekommen ist ein materialreiches Werk über das riesige Land in Zentralafrika, das er in 23 Reisen kennen lernen konnte. &#8222;Diese Langzeitbeobachtung des Konfliktes aus seinem Epizentrum heraus hat es möglich gemacht, hinter Schlagzeilen und Verlautbarungen kostbare Einblicke in die oft verborgene Welt des alltäglichen Umgangs mit dem Krieg zu gewinnen,&#8220; schreibt er im Vorwort. Diese Einblicke weiterzugeben, ist das große Verdienst des Autors, der sein Buch bereits in Marburg vorgestellt hat.</p>
<p>Dieser Artikel <a href="http://www.roter-stern.de/2009/dominic-johnson-kongo-kriege-korruption-und-die-kunst-des-ueberlebens/">Dominic Johnson: Kongo. Kriege, Korruption und die Kunst des Überlebens</a> stammt von <a href="http://www.roter-stern.de">Buchhandlung Roter Stern GmbH</a>.</p>]]></content:encoded>
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