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	<title>Buchhandlung Roter Stern GmbH</title>
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		<title>Wolfgang Schorlau liest &#8222;Die letzte Flucht&#8220;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:00:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["Zwei Jahre lang habe ich &#252;ber die Pharmaindustrie recherchiert. Ich kann es nicht anders sagen: Diese Industrie wird von einer beispiellosen kriminellen Energie getrieben." (Wolfgang Schorlau)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem sechsten Fall f&#252;hren zweifelhafte Machenschaften der Pharmaindustrie Privatdetektiv Georg Dengler nach Berlin:<br />
Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Charité, wird eines schrecklichen Verbrechens verd&#228;chtigt. Sein Verteidiger bittet Dengler um<br />
Unterst&#252;tzung und dieser sieht sich pl&#246;tzlich einem bodenlosen Abgrund an Manipulationen gegen&#252;ber.<br />
In der Nebenhandlung erz&#228;hlt Schorlau zugleich eine Geschichte<br />
&#252;ber den Widerstand gegen Stuttgart 21, in dem Denglers Sohn Jakob aktiv ist. </p>
<p>&#8222;Mit akribischer Detektiv-Arbeit vermag es der Autor Schorlau ein plausibles Szenario der Pharma-Industrie und ihrer Funktionsweisen zu rekonstruieren. Es bleibt zu hoffen, dass wir Dengler noch bei vielen weiteren F&#228;llen begleiten d&#252;rfen.&#8220; (literaturkritik.de)</p>
<p>(Copyright des Autorenfotos: Heike Schiller)</p>
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		<title>Hallgrímur Helgason: Eine Frau bei 1000 Grad</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 21:33:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["...von der hohen Kunst des Spagats zwischen bei&#223;endem Humor und den anr&#252;hrenden Innenansichten einer von der Liebe und der europ&#228;ischen Historie gequ&#228;lten Exzentrikerin.«
(Sarah Brasack, FR)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbj&#246;rg Maria Bj&#246;rnsson, 1929 in Island geboren, ist in ihren acht Lebensjahrzehnten schlie&#223;lich zu einer &#8222;lungenrasselnden Dauerinvalidenkr&#228;he&#8220; mit Krebs im Endstadium verkommen.<br />
Doch sie ist kein Fossil, das angesichts des Todes in Erinnerungen schwelgt oder bislang Verdr&#228;ngtes endlich auszusprechen wagt. Herbj&#246;rg ist zwar bettl&#228;gerig, ihr selbst gew&#228;hltes Seniorendomizil befindet sich jedoch in einer Garage mit Internetzugang. Stets online, surft sie wie ein Computerfreak, um auf dem Laufenden zu sein und den einen oder anderen kleinen Rachefeldzug auszuhecken.<br />
Zorn, Trauer und Ironie durchziehen ihre Geschichte, aber ihr Geist und ihre Leidenschaft sind ungebrochen. Zudem „br&#252;tet“ Herbj&#246;rg auf einer Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg, um sich wenigstens symbolisch einen Rest an Handlungsfreiheit zu bewahren&#8230;</p>
<p>Ein wunderbar skurriler neuer isl&#228;ndischer Roman.</p>
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		<title>Michel Bergmann: Die Teilacher</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 15:21:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Soll man heulen vor Wut, dass solche Menschengeschichten in Deutschland traditionell so schmerzhaft fehlen, oder vor Freude, dass sie endlich erz&#228;hlt werden?“ (Pieke Biermann, dradio)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teilacher, das ist Jiddisch. Freundlich &#252;bersetzt hei&#223;t es so viel wie Einzelhandelsvertreter, Hausierer k&#228;me der Sache wohl n&#228;her. Leute, vor denen einen in den 50er-Jahren Schilder im Hausflur warnten: &#8222;Betteln und Hausieren verboten!&#8220;</p>
<p>„Die Teilacher“, das sind Emil Verst&#228;ndig, Moische Krautberg, Robert Fr&#228;nkel, Jossel Fajinbrot, Max Holzmann und David Bermann. Der Eine kommt aus dem chinesischen Exil zur&#252;ck, die anderen haben Sachsenhausen &#252;berlebt, Auschwitz und Dora-Mittelbau oder standen auf einer der Schindler-Listen.</p>
<p>Sie treffen sich (wieder), 1946 in Frankfurt, im  &#8222;Land der M&#246;rder &#8211; um sicher zu sein&#8220;, im Chaos aus DP-Lagern, Schwarzm&#228;rkten und Tr&#252;mmern. Sie leben zwischen Deutschen, deren Kinder Adolf und Eva hei&#223;en und Juden gegen&#252;ber bestenfalls ein verdruckst-schlechtes Gewissen haben.<br />
Und sie versuchen, Wei&#223;w&#228;sche zu verkaufen:<br />
 &#8222;Jedes Aussteuerpaket, das zwischen Winter 1945 und Winter 1965 in einem deutschen Kleiderschrank mottensicher verstaut wurde, war durch die H&#228;nde eines flei&#223;igen Teilachers gegangen, schwer verkauft mit Lachen, L&#252;gen und Weinen.&#8220;</p>
<p>„Eine Geschichte, so haarstr&#228;ubend absurd und gleichzeitig fest verankert im wirklichen Leben, wie es sich f&#252;r einen anst&#228;ndigen Schelmenroman geh&#246;rt. Man liest es zwischen Lachen und Melancholie&#8230;“ (Pieke Biermann, dradio)</p>
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		<title>Philipp Blom: Der taumelnde Kontinent</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 16:15:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["Unsicherheit, Terror, Globalisierung: Die Welt rast ins Unbekannte, die Menschen sind nerv&#246;s - Philipp Blom beschreibt die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg als die unsrige." (T. Speckmann, S&#252;ddeutsche Zeitung)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;In den Jahren zwischen der Weltausstellung von 1900 und August 1914 durchleben die Europ&#228;er einen grundlegenden Wandel, der alle Bereiche ihres Alltags, ihrer Kunst, ihrer Wissenschaft und nicht zuletzt ihrer Politik erfasst. Das Kind dieser Epoche ist das moderne Europa &#8211; eine Kultur, der alle Gewissheit fragw&#252;rdig ist und die in eine offene, vollkommen ungewisse zuk&#252;nftige Zeit treibt.</p>
<p>Die Gespr&#228;che der Menschen und die Zeitungsberichte sind gepr&#228;gt von Themen, die auch die Agenda des fr&#252;hen 21. Jahrhunderts dominieren: neue Technologien, Globalisierung, Terrorismus, neue Formen der Kommunikation und Ver&#228;nderungen im Sozialgef&#252;ge. Auch damals ist das allgemeine Gef&#252;hl weit verbreitet von einem Leben in einer sich mehr und mehr beschleunigenden Welt, die ins Unbekannte rast.</p>
<p>Kein Idyll, keine &#8222;gute alte Zeit&#8220; vor dem &#8222;S&#252;ndenfall&#8220;, keine &#8222;Belle Époque&#8220;: Bloms Welt ist eine andere. Die Welt der Menschen im damaligen Europa. Ihre Briefe, Tageb&#252;cher, Romane, Zeitungen lassen bei Blom eine alte Epoche neu erstehen, die der heutigen verbl&#252;ffend &#228;hnlich scheint: Sie ist erf&#252;llt von Unsicherheit und Erregtheit.&#8220;</p>
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		<title>Alex Capus: Léon und Louise</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 15:01:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte einer gro&#223;en Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte von Léon und Louise beginnt im ersten Weltkrieg in Frankreich. Sie begegnen sich zum ersten Mal, sie verlieben sich, werden bei einem Fliegerangriff getrennt. Sie halten einander f&#252;r tot. Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg. Bis sie sich zuf&#228;llig wiederbegegnen, 1928 in der Pariser Métro.<br />
Alex Capus erz&#228;hlt mit Leichtigkeit und gro&#223;er Intensit&#228;t von einer Liebe im Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, Léon und Louise, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festh&#228;lt und ein eigensinniges, zuweilen &#228;u&#223;ert komisches Doppelleben f&#252;hrt.</p>
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		<title>Zsuzsa Bánk: Die hellen Tage</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 14:28:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Sind wir als Erwachsene nichts als das Ergebnis unserer Kindheit oder befreien wir uns irgendwann von ihr?“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer s&#252;ddeutschen Kleinstadt erlebt das M&#228;dchen Seri „helle Tage“ der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand lebt.<br />
Doch die scheinbar heile Welt einer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, Ajas Vater kommt nur einmal im Jahr zu Besuch, und der gemeinsame Freund Karl hat seinen j&#252;ngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Fr&#252;hlingstag einfach verschwunden ist.<br />
Zsuzsa Bánk begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Drehpunkt ihrer Lebenswege – und zur Zerrei&#223;probe ihrer Freundschaft.</p>
<p>Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchh&#228;ndlerin und studierte anschlie&#223;end in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin in Frankfurt am Main. F&#252;r ihren ersten Roman ›Der Schwimmer‹ (2002) wurde sie u.a mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Deutschen B&#252;cherpreis ausgezeichnet. F&#252;r die Erz&#228;hlung ›Unter Hunden‹ erhielt sie den Bettina-von Arnim-Preis.</p>
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		<title>Markus Frenzel: Leichen im Keller</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 14:03:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kriegsverbrecher in Deutschland. Geduldet und unterst&#252;tzt. Ein bisher wenig beachtetes Thema wird hier aufgearbeitet. Gut recherchiert und spannend erz&#228;hlt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist nach wie vor R&#252;ckzugsraum und Drehscheibe f&#252;r internationale Kriegsverbrecher. Sie bleiben unbehelligt, obwohl sie auf der &#8222;Black-List&#8220; der UN stehen und von Interpol gesucht werden. So kam es etwa, dass der Chef der ber&#252;chtigten FDLR-Rebellen im Kongo von einem Wohnzimmer in Mannheim aus in aller Ruhe einen Vernichtungskrieg gegen die dortige Zivilbev&#246;lkerung dirigieren konnte.</p>
<p>&#8222;Frenzel seziert, was man gemeinhin als &#8218;deutsche Realpolitik&#8216; bezeichnet, in alle Einzelteile &#8211; und er gr&#228;bt sich so tief ins Mark, dass es weh tut. Nicht nur im Fall Murwanashyaka &#8230;<br />
&#8218;Wandel durch Ann&#228;herung&#8216; war das zentrale Prinzip der &#8218;Neuen Ostpolitik&#8216; Willy Brandts &#8211; und es pr&#228;gt die deutsche Au&#223;enpolitik bis heute. Doch Markus Frenzel macht klar, von welcher absurden Naivit&#228;t dieses Prinzip zuweilen getragen ist &#8211; und dass es sich dabei oft nur um ein m&#252;hsam kaschiertes Deckm&#228;ntelche f&#252;r die eigenen geostrategischen Interessen handelt &#8230;<br />
Frenzel schont weder die derzeitige noch fr&#252;here Bundesregierungen und bezieht auch die teilweise mehr als fragw&#252;rdige Politik der Entwicklungshilfeorganisationen in seine Kritik mit ein  &#8230;<br />
In einem fast literarischen Stil nimmt er sich die Zeit, auch die Hintergr&#252;nde der blutigen Konflikte zu schildern.&#8220;<br />
(Jeanette Seiffert, Deutschlandfunk, 2.5.11)</p>
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		<title>Leonardo Padura: Der Mann, der die Hunde liebte</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 11:05:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["Ein gro&#223;artiger Roman und bis zur Letzten seiner 730 Seiten fesselnd. Und das, obwohl der Leser von vorneherein wei&#223;, dass gegen Ende ein Mord passieren und der M&#246;rder gefasst wird."
(Eva Karnofsky, Deutschlandradio)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von Stalin aufgezwungene Verbannung Trotzkis und Mercaders Lebensweg, ausgehend von seiner Kindheit in Barcelona, &#252;ber seine Liebschaften und Abenteuer zu Zeiten des Spanischen B&#252;rgerkriegs und sp&#228;ter in Moskau und Paris, f&#252;hren schlie&#223;lich zu einem Zusammentreffen beider in Mexiko.<br />
Padura berichtet vom erlebnisreichen Leben Mercaders in Kuba und von der zerst&#246;rerischen Beziehung zu dem mysteri&#246;sen &#8222;Mann, der die Hunde liebte&#8220;.<br />
&#8222;T&#246;tet ihn nicht! Dieser Mann muss reden&#8220;, rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibw&#228;chtern zu, als sie sich auf den Mann st&#252;rzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein r&#228;tselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erz&#228;hlt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-M&#246;rders Ramón Mercader. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben?<br />
Leonardo Paduras vielschichtiger Roman f&#252;hrt uns an verschiedenste Schaupl&#228;tze der Weltrevolution: ins B&#252;rgerkriegsspanien, nach Moskau w&#228;hrend der stalinistischen Schauprozesse, ins Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur v&#246;lligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie – und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.</p>
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		<title>Joseph Mitchell: McSorley’s Wonderful Saloon</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 09:58:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["Der beste Reporter, der je f&#252;r den New Yorker schrieb..."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Joseph Mitchells legend&#228;re Reportagen geh&#246;ren zur Ge­schichte New Yorks, sie lesen sich wie Bohrungen in einer heute versch&#252;tteten Zeitschicht jener Stadt, die mehr als alle anderen die Moderne verk&#246;rpert. Die hier versammelten Geschichten sind in den Jahren 1938 bis 1955 im Magazin New Yorker erschienen. F&#252;r das deutsche Publikum weitgehend Neuland, er&#246;ffnen sie dem Leser ungeahnte, begl&#252;ckende literarische Entdeckungen.<br />
Mitchell ist ein begnadeter Zuh&#246;rer, der vor allem die von ihm Portr&#228;tierten selbst zu Wort kommen l&#228;sst. In seinen Beobachtungen verbinden sich Sachlichkeit mit literarischer Anschaulichkeit der Beschreibung, subjektivem Humor und scharfer Beobachtungsgabe:<br />
Ein Besuch auf einer Schildkr&#246;tenfarm, die einen Gro&#223;teil des nordamerikanischen Bedarfs an Schildkr&#246;tenfleisch deckt; das Portr&#228;t einer seit 1854 bestehenden New Yorker Kneipe; ­schwindelfreie Indianer im Stahlhochbau; findige Nichtstuer, hochbegabte Kinder, Muschelfischer und b&#228;rtige Damen; eine Schilderung der Institution »Beefsteak«, einem Beg&#228;ngnis, bei dem es ums Vertilgen ungeheurer Mengen Fleisch geht; der fundamentalistische Stra&#223;enprediger, der das Telefon f&#252;r seine Zwecke entdeckt hat, oder Captain Charleys Museum f&#252;r intel­ligente Menschen&#8230;<br />
Joseph Mitchells Geschichten, Portr&#228;ts,Reportagen und Erz&#228;hlungen sind l&#228;ngst Klassiker amerikanischer Literatur.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Thomas Willmann: Das finstere Tal</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 14:08:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>

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		<description><![CDATA[„Und schlie&#223;lich ziehe ich den Hut vor jenen beiden, denen dieses Buch als Schutzheiligen anempfohlen sei: Ludwig Ganghofer und Sergio Leone.“ ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des 19. Jahrhunderts. Eine eingeschworene Dorfgemeinschaft in einem  abgelegenen Hochtal in Tirol. Ein Fremder kommt in das Dorf, bittet um Unterkunft f&#252;r den Winter. Z&#246;gerlich gew&#228;hrem ihm die Dorfbewohner schlie&#223;lich Quartier. Dann kommt der Schnee und schneidet das Tal ab vom Rest der Welt. Und mit dem Winter kommt der Tod ins Dorf. Erst trifft es den j&#252;ngsten Sohn des m&#228;chtigen Bauern Brenner, dann seinen Bruder&#8230;<br />
Eine d&#252;stere Rachegeschichte, ein Alpenwestern, der &#252;ber 300 Seiten hinweg seinem blutigen Showdown zustrebt. </p>
<p>&#8222;Eine Art Anti-Heimatroman &#8211; rau, d&#252;ster, atmosph&#228;risch dicht.&#8220; (Jobst-Ulrich Brand)</p>
]]></content:encoded>
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